Ein Pflegefall tritt plötzlich ein: der 72-Stunden-Plan
Gestern Abend der Anruf: Ihr Vater ist gestürzt und kann nicht mehr allein aufstehen. Heute sitzen Sie da — zwischen Sorge, Telefonnummern und der Frage, was jetzt eigentlich zuerst passieren muss.
Was jetzt wirklich wichtig ist
In den ersten 72 Stunden geht es nicht darum, alles zu regeln. Es geht darum, die Versorgung zu sichern, nichts Dringendes zu übersehen — und alles andere bewusst auf später zu verschieben.
Die nächsten Schritte
Was häufig vergessen wird
- Das Antragsdatum bei der Pflegekasse ist bares Geld wert — nicht aufschieben.
- Kurzfristige Arbeitsverhinderung: bis zu 10 Arbeitstage Freistellung für Angehörige sind möglich.
- Notieren Sie ab Tag 1, mit wem Sie wann gesprochen haben.
- Auch Nachbarn dürfen helfen — Sie müssen nicht alles selbst tun.
Alle Schritte als Checkliste zum Abhaken — kostenlos, ohne Anmeldung.
Checkliste herunterladen (PDF)Wann externe Fachberatung nötig ist
Ärztliche Fragen gehören zum Hausarzt oder in die Klinik. Bei rechtlichen Fragen zu Vollmachten hilft ein Notar oder Anwalt. Die Pflegestützpunkte beraten kostenlos nach § 7a SGB XI.
Vom Wissen zum Plan
Die Checkliste hilft Ihnen beim Einstieg. Im persönlichen FamilienPlan übertragen wir die Schritte auf Ihre konkrete Situation und ordnen Aufgaben, Fristen und Zuständigkeiten.
Mehrere Themen gleichzeitig?
Sie wissen nicht, womit Sie beginnen sollen? Im kostenlosen Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob ein FamilienPlan für Ihre Situation sinnvoll ist: 0152 15444 577
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