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Nach dem Krankenhaus: was Angehörige zuerst tun

Ihre Mutter kommt am Freitag aus dem Krankenhaus. Niemand weiß bisher, wer sich am Wochenende um Medikamente, Essen und Unterstützung kümmert.

Was jetzt wirklich wichtig ist

Das Krankenhaus muss die Anschlussversorgung mitplanen — das heißt Entlassmanagement. Nutzen Sie diese Pflicht: Je früher Sie den Sozialdienst ansprechen, desto mehr ist am Entlassungstag bereits organisiert.

Die nächsten Schritte

1Sozialdienst ansprechenSagen Sie deutlich: „Zu Hause geht es ohne Hilfe nicht.“ Fragen Sie nach Kurzzeitpflege, Hilfsmitteln und Verordnungen.
2Entlassungstermin und Transport klärenWann genau, wer holt ab, wird ein Krankentransport verordnet?
3Medikamentenplan mitnehmenInklusive Rezepten für die ersten Tage — Apotheke noch am Entlassungstag.
4Hilfsmittel vorab organisierenRollator, Toilettensitzerhöhung, Pflegebett: über die Klinik verordnen lassen, bevor die Entlassung da ist.
5Erste Woche absichernWer kommt wann? Familie einteilen oder ambulante Unterstützung anfragen.
6Pflegegrad-Antrag stellenFalls noch nicht geschehen — bei akutem Bedarf geht die Begutachtung als Eilverfahren schneller.
7Hausarzttermin vereinbarenIn der ersten Woche: Berichte übergeben, Medikamente prüfen lassen.

Was häufig vergessen wird

  • Entlassbrief in Kopie für die eigene Mappe.
  • Fragen Sie nach der Übergangspflege, wenn zu Hause noch nichts organisiert ist.
  • Telefonnummer der Station notieren, solange noch Rückfragen kommen.
  • Verbände, Trinknahrung oder Inkontinenzmaterial für die ersten Tage mitgeben lassen.
Zum Ausdrucken: Checkliste nach dem Krankenhaus

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Vom Wissen zum Plan

Die Checkliste hilft Ihnen beim Einstieg. Im persönlichen FamilienPlan übertragen wir die Schritte auf Ihre konkrete Situation und ordnen Aufgaben, Fristen und Zuständigkeiten.

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