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Was ist eine Patientenverfügung?

Patientenverfügung — einfach erklärt, ohne Fachchinesisch.

Einfach erklärt

Eine Patientenverfügung legt schriftlich fest, welche medizinischen Maßnahmen Sie wollen oder ablehnen, falls Sie sich selbst nicht mehr äußern können — etwa bei lebenserhaltenden Maßnahmen, künstlicher Ernährung oder Wiederbelebung. Ärzte und Bevollmächtigte sind daran rechtlich gebunden, wenn sie konkret genug formuliert ist.

Anders als die Vorsorgevollmacht regelt sie nicht, wer entscheidet, sondern was im Sinne des Betroffenen entschieden werden soll. Beide Dokumente ergänzen sich deshalb — die Vollmacht bestimmt die Person, die Patientenverfügung gibt ihr die Richtung vor.

Das Wichtigste für Sie

Je konkreter die Formulierungen, desto verbindlicher — pauschale Sätze wie „keine Apparatemedizin“ reichen rechtlich oft nicht aus.
Regelmäßig aktualisieren und mit Datum neu unterschreiben — das stärkt die Aussagekraft im Ernstfall.
Eine Kopie sollte der bevollmächtigten Person und dem Hausarzt vorliegen, nicht nur im eigenen Aktenordner.

So hilft Ihnen der Familien-Navigator

Wir helfen Ihnen, eine Patientenverfügung so konkret zu formulieren, dass sie im Ernstfall auch wirklich greift — abgestimmt auf Ihre Vorsorgevollmacht.

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