Hospiz — Begleitung, die Zeit schenkt.
Ein Hospiz ist kein Ort, an dem man aufgibt — sondern einer, an dem die verbleibende Zeit so gut wie möglich gestaltet wird. Ambulant zu Hause oder stationär, ehrenamtlich oder professionell begleitet.
Zwei Formen der Hospizbegleitung.
Ambulante Hospizdienste begleiten zu Hause — mit geschulten Ehrenamtlichen, die Zeit schenken, zuhören und die Familie entlasten. Das ist für die Betroffenen kostenlos, getragen von Spenden und Krankenkassen-Zuschüssen.
Ein stationäres Hospiz ist sinnvoll, wenn die Versorgung zu Hause nicht mehr ausreicht — mit einem kleinen, familiären Umfeld statt einer Klinikstation, spezialisiert auf Symptomlinderung und Würde in der letzten Lebensphase.
Palliativversorgung verstehenWie Sie einen Zugang finden.
Ambulanten Hospizdienst kontaktieren
Regionale Hospiz- und Palliativverbände vermitteln Ehrenamtliche — oft kann der Hausarzt oder das SAPV-Team direkt den Kontakt herstellen.
Stationären Platz anfragen, wenn nötig
Für einen Platz im stationären Hospiz braucht es eine ärztliche Bescheinigung über die begrenzte Lebenserwartung. Plätze sind begrenzt — früh anfragen, auch wenn die Entscheidung noch nicht endgültig ist.
Sich selbst Entlastung erlauben
Hospizbegleitung ist auch für Angehörige da — nicht nur für die erkrankte Person. Nehmen Sie Unterstützung an, auch wenn es sich zunächst ungewohnt anfühlt.
Entlastungsangebote im Überblick Für die Zeit danachWas oft zu spät bedacht wird.
- Zu lange warten. Ein Hospizdienst kann auch schon vor der allerletzten Phase begleiten — früher Kontakt schadet nicht.
- Nur an die erkrankte Person denken. Hospizbegleitung entlastet ausdrücklich auch die Familie.
- Sich für Hilfe schämen. Ehrenamtliche Begleitung anzunehmen ist keine Schwäche, sondern genau dafür da.
Wir helfen, den passenden Hospizdienst in Ihrer Nähe zu finden.
Ruhig, ohne Druck, an Ihrer Seite.
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