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Wenn die Entlassung schnell kommt

Nach dem Krankenhaus.

Oft geht es plötzlich: Die Entlassung steht an, und zu Hause ist die Versorgung noch nicht geregelt. Diese Schritte bringen Sie in wenigen Tagen von der Station in eine sichere Anschlussversorgung.

Das Wichtigste in 30 Sekunden
  • Sozialdienst früh ansprechen: Das Krankenhaus muss die Anschlussversorgung organisieren (§ 39 SGB V) — nicht bis zum Entlassungstag warten.
  • Sofort Pflegegrad beantragen: Bei neuem Bedarf sofort den Antrag stellen — Leistungen rückwirkend ab dem Antragstag.
  • Drei Wege nach der Station: Reha, Kurzzeitpflege oder nach Hause mit Pflegedienst.
Jetzt wichtig: Heute den Sozialdienst ansprechen und den Pflegegrad-Antrag anstoßen.
EntlassmanagementPflegegrad-EilantragAnschluss wählenZuhause vorbereiten
Der Ablauf

Von der Station nach Hause — in fünf Schritten.

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Das Entlassmanagement einschalten

Jedes Krankenhaus muss die Anschlussversorgung organisieren (§ 39 SGB V). Wenden Sie sich früh an den Sozialdienst der Station — er hilft bei Reha, Hilfsmitteln, Kurzzeitpflege und Pflegedienst. Warten Sie nicht bis zum Entlassungstag.

Früh ansprechenSagen Sie schon bei der Aufnahme, dass zu Hause Unterstützung nötig sein wird. So bleibt Zeit zu planen.
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Pflegegrad-Eilantrag stellen

Ist neu Pflege nötig, stellen Sie sofort einen Pflegegrad-Antrag — bei akutem Bedarf aus dem Krankenhaus heraus wird oft schneller begutachtet. Leistungen gibt es rückwirkend ab dem Antragstag.

So stellen Sie den Antrag
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Den richtigen Anschluss wählen

Je nach Zustand gibt es drei Wege: eine Reha (Anschlussheilbehandlung) zur Erholung, die Kurzzeitpflege zur Überbrückung, oder direkt nach Hause mit Pflegedienst. Der Sozialdienst berät, welcher Weg passt.

Pflegedienst finden
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Zuhause vorbereiten

Sorgen Sie für Hilfsmittel (Pflegebett, Rollator, Hausnotruf) und prüfen Sie kleine Umbauten. Für medizinische Aufgaben wie Verbände oder Spritzen gibt es die häusliche Krankenpflege (§ 37 SGB V) — auf Verordnung, sogar ohne Pflegegrad.

Pflegehilfsmittel
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Finanzierung klären

Klären Sie früh, was Kasse und Pflegekasse tragen — und was als Eigenanteil bleibt. So gibt es später keine bösen Überraschungen.

Alle Rechner
Aus der Praxis

Die häufigsten Fehler.

  • Zu spät planen. Wer erst am Entlassungstag anfängt, steht unter enormem Druck. Der Sozialdienst hilft ab Tag eins.
  • Den Pflegegrad-Antrag aufschieben. Jeder Tag zählt — Leistungen gibt es erst ab dem Antragsdatum.
  • Reha nicht prüfen. Eine Anschlussheilbehandlung kann die Selbstständigkeit deutlich verbessern.
  • Hilfsmittel vergessen. Ohne Pflegebett und Hausnotruf wird der erste Tag zu Hause schnell gefährlich.
Sie müssen das nicht in drei Tagen allein schaffen

Wir koordinieren mit dem Sozialdienst, organisieren die Versorgung — und bereiten das Zuhause vor.

Damit der Übergang von der Station nach Hause sicher gelingt.

Kostenloses Gespräch anfragen →
Der Weg

Vom Krankenhaus zum Pflegegrad — sechs Schritte, die zählen.

So läuft der Antrag wirklich ab. Ohne Amtsdeutsch — und mit dem Wissen, worauf es an jedem Schritt gerade ankommt.

Diesen Weg begleitet gehen
Ein älterer Mann sitzt auf der Bettkante im Krankenhaus, seine Tochter hilft ihm in den Mantel — der Tag der Entlassung.
01Tag 1 · noch in der Klinik

Den Sozialdienst ansprechen

Noch vor der Entlassung gilt: Das Krankenhaus muss die Versorgung danach mitplanen — das heißt Entlassmanagement. Sagen Sie dort, dass es zu Hause ohne Hilfe nicht gehen wird.

Wir geben Ihnen die richtigen Sätze mit — und sprechen auf Wunsch selbst mit dem Sozialdienst.

Eine Frau telefoniert am Küchentisch mit der Pflegekasse, Unterlagen vor sich.
02So früh wie möglich

Pflegegrad beantragen — ein Anruf genügt

Formlos bei der Pflegekasse, die bei der Krankenkasse sitzt. Ab dem Tag dieses Anrufs gelten spätere Leistungen rückwirkend.

Das Datum ist bares Geld wert — wir bereiten den Anruf mit Ihnen vor oder übernehmen den Antrag.

Hände schreiben in ein kleines Notizbuch am Küchentisch — das Pflegetagebuch.
03Die 1–2 Wochen danach

Pflegetagebuch führen

Notieren Sie, was im Alltag nicht mehr allein geht — Waschen, Anziehen, Essen, die Nächte. Dazu Arztberichte und die Medikamentenliste. Eine Vorlage finden Sie in unserem Behörden-Ordner.

Unsere Vorlage führt Sie Punkt für Punkt — niemand muss mehr aus dem Gedächtnis erklären.

Eine Gutachterin sitzt im Wohnzimmer mit einer älteren Frau und ihrer Tochter zusammen.
04Ein angekündigter Vormittag

Die Begutachtung — bei Ihnen zu Hause

Der Medizinische Dienst schaut auf sechs Lebensbereiche des Alltags. Nichts vorführen, nichts beschönigen — und als Angehörige:r unbedingt dabei sein.

Wir bereiten Sie auf jede Frage vor — es zählt der normale Tag, nicht der beste.

Mutter und Tochter öffnen gemeinsam erleichtert einen Brief am Küchentisch.
05Nach spätestens 25 Arbeitstagen

Der Bescheid — und Ihre Leistungen

Pflegegrad 1 bis 5 entscheidet über Pflegegeld, Sachleistungen und Entlastungsbetrag. Zu niedrig eingestuft? Dann bleibt ein Monat Zeit für den Widerspruch.

Wir rechnen nach, ob der Bescheid stimmt — und begleiten notfalls den Widerspruch.

Eine ältere Frau und ihre Tochter gehen entspannt Arm in Arm durch den Garten — die Entlastung ist da.
06Ab dem ersten Monat

Leistungen nutzen — Hilfe, die ankommt

Pflegegeld einrichten, Pflegedienst oder Tagespflege organisieren, den Entlastungsbetrag ausschöpfen. Aus dem Bescheid wird spürbare Hilfe im Alltag.

Wir richten alles mit Ihnen ein — und Sie haben wieder Zeit für das Wesentliche.

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